Bevor ich so richtig mit dem Schreiben dieses Blogposts loslege, möchte ich mich erstmal von ganzem Herzen bei Euch für die vielen lieben Glückwünsche zu unserer kirchlichen Hochzeit bedanken! Ihr habt uns so unglaublich süße Nachrichten geschrieben und ich bin immer noch dabei alle zu beantworten. Da mich allerdings auch viele Fragen rund um unseren großen Tag erreicht haben, möchte ich die wichtigsten Facts in diesem Post festhalten.

Die Papeterie

Wir haben uns bereits relativ früh dafür entschieden, dass wir nicht nur normale Einladungen an unsere Gäste versenden möchten, sondern auch Save-the-Date-Karten. Diese haben wir online bei Sendmoments bestellt und waren sehr zufrieden mit dem Design, der Qualität und der Lieferzeit. Die Hochzeitseinladungen, die Menükarten, die Kirchenhefte und die „Who’s Who“-Hefte haben wir nach langem Hin und Her jedoch selbst gebastelt, da wir dem Ganzen eine persönliche Note verleihen wollten. Unsere Karten hatten auch keinesfalls den Anspruch perfekt zu sein und kleine Fehler oder Unebenheiten haben ja auch irgendwie Charme. Mit Papier, Spitzenbändern, Knöpfen, Heißklebepistole und Co. bewaffnet, waren wir also einige Nachmittage und Abende damit beschäftigt, unsere Hochzeits-Papeterie selbst zu basteln. Das Feedback unserer Gäste war auf jeden Fall super und alle lobten unsere handgefertigten Einzelstücke.

Hochzeitskleid & Schuhe

Natürlich hat man gewisse Vorstellungen von dem eigenen Brautkleid, aber mir war dennoch wichtig, dass ich mich nicht schon vor dem Kauf auf genau DEN Style festlege, sondern auch andere Schnitte anprobiere. Direkt bei meinem ersten Anprobetermin, habe ich dann MEIN Kleid gefunden. Es war wie Liebe auf den ersten Blick und ich wusste direkt, dass das das Kleid sein wird, welches ich an der Hochzeit tragen werde. Schon als kleines Mädchen wünschte ich mir immer ein Brautkleid mit Schleppe, weitem Rock und einem perlenbestickten Oberteil. Tadaa, jetzt hatte ich eines. Und entgegen meiner ursprünglichen Abneigung gegen Schleier, kaufte ich auch noch den bodenlangen, zum Kleid passenden Schleier dazu. Dieser war ebenfalls mit den gleichen Steinchen und Perlen verziert, die sich auch an der Corsage des Kleides wiederfanden. Gekauft habe ich mein Kleid übrigens bei Brautblüte in Krefeld. Das Team ist wirklich total herzlich und ich habe mich vom ersten bis zum letzten Termin absolut super aufgehoben und betreut gefühlt. An dieser Stelle sage ich also nochmal DANKE an die lieben Mädels, die mir geholfen haben, dass mein Outfit an meinem großen Tag einfach perfekt war.

Die Suche nach den Brautschuhen gestaltete sich um Einiges schwieriger als die Suche nach dem Brautkleid. Glaubt man gar nicht, oder? Ich habe sicherlich 4 oder 5 Monate gebraucht, bis ich die optimalen Schuhe für mich gefunden hatte. Mein erstes Kriterium war auf jeden Fall die Bequemlichkeit. Außerdem war es mir wichtig, dass es sich um Schuhe handeln würde, die ich auch nach der Hochzeit noch mal tragen könnte. Ganz normale Brautschuhe aus dem Brautmodengeschäft kamen für mich also nicht in Frage. Gefunden habe ich meine Schuhe dann letztendlich bei Zalando. Die Marke, Chie Mihara, kannte ich bis dato noch gar nicht, aber ich kann Euch Eines sagen: Ich habe die Schuhe wirklich den ganzen Tag getragen und stundenlang auf ihnen getanzt und ich habe KEINE einzige Blase oder Druckstelle bekommen. Das Leder ist so unglaublich weich und die Passform des Schuhs ist absolut genial. Ich werde mir sicherlich noch ein weiteres Paar Schuhe dieser Marke zulegen.

Get-Ready mit meinen Brautjungfern

Wie man auf den Fotos sicherlich schon erkennen kann, haben meine Brautjungfern alle ein Kleid in der gleichen Farbe getragen. Bei amerikanischen Hochzeiten scheint das Gang und Gebe zu sein, in Deutschland wohl (noch) nicht. Mir gefiel die Idee jedoch so unglaublich gut, dass ich mir das auch für meine Hochzeit wünschte. Außerdem wollte ich meinen Mädels in irgendeiner Form etwas für ihre ganze Hilfe und die tollen Freundschaften, die schon seit Jahren bestehen, zurückgeben. Deswegen überlegte ich mir, dass wir uns ja am Morgen der Hochzeit alle gemeinsam in unserem Garten fertigmachen könnten und ich ihnen die Produkte dafür zur Verfügung stelle. Mit Hilfe einiger toller Brands konnte ich den Mädels einen wahrgewordenen Mädchentraum ermöglichen. Es gab diverse Produkte von Sleek Makeup, Bestseller von Benefit, eine riesige Goodie Bag von Parsa Beauty, Pinsel und Lippenprodukte von Real Techniques und Revlon sowie Fake Lashes von Kiss in zig verschiedenen Ausführungen zu entdecken. Zusätzlich stellte das liebe Team von Bijou Brigitte noch für jede Brautjungfer eine glitzernde Clutch und ein wunderschönes Schmuck-Set zur Verfügung und Lindt versorgte alle unsere Gäste mit leckeren Mini Pralinés, die wir als Willkommensgeschenk auf den Hotelzimmern platzierten. Wie genau das aussah, habe ich Euch ja auch schon in meinen Instagram Stories gezeigt.

Es hat wirklich Stunden gedauert, die Schminktische für den Samstagvormittag herzurichten, aber es hat sich gelohnt. Ich durfte in zufriedene und dankbare Gesichter schauen und war glücklich, dass ich meinen Mädels eine Freude bereiten konnte.

Die Kirche

Praktischerweise gibt es in unserem kleinen Örtchen eine evangelische Kirche, sodass schnell klar war, dass wir genau dort heiraten werden. Zum einen ist die Kirche wirklich nur 2 Gehminuten von unserem Zuhause entfernt und zum anderen fanden wir den Gedanken schön, dass wir direkt bei uns im Ort heiraten können und alle unsere Lieben „zu uns“ kommen. Wir entschieden uns bewusst gegen eine(n) Hochzeitssänger(in) in der Kirche und engagierten einen Pianisten und einen Violinen-Spieler. Leider war der Pianist am Tag unserer Hochzeit krank und es musste jemand anderes einspringen, der wiederum nicht das Lied spielen konnte, dass wir für meinen Einzug in die Kirche ausgewählt hatten. Nichtsdestotrotz war auch die Trauzeremonie in der Kirche für uns wunderschön und wir hätten es uns nicht besser vorstellen können. Die Dekoration haben wir schlicht gehalten und lediglich ein paar Blümchen in Blumentöpfen mit Kordeln an die Kirchenbänke gehangen. Außerdem lagen für die Gäste noch kleine Tempo-„Päckchen“ für Freudentränen und natürlich die selbstgebastelten Kirchenhefte aus. Vor Beginn der Trauung verteilte Florian außerdem kalte Getränke, da es wirklich sehr warm war und einige Gäste ja gerade erst angereist waren. Wer kennt es nicht? Wenn man stundenlang im Auto gesessen hat, freut man sich sehr auf etwas Kaltes zu trinken. Ihr merkt schon, das Wohl unserer Gäste stand für uns stets an erster Stelle und es war uns eine Herzensangelegenheit, das sich alle wohlfühlen.

Die Location

Im Vorfeld haben wir wirklich viel recherchiert und überlegt, wo und in welchem Rahmen wir unsere Hochzeit feiern möchten. Im Rheingau-Taunus-Kreis gibt es zahlreiche Locations und eine ist schöner als die andere, aber auch teurer als die andere. Uns war es wichtig, dass die Location Essen und Getränke anbietet und wir uns nicht noch extra um einen Catering-Service kümmern müssen und dass es die Möglichkeit gibt drinnen und draußen zu feiern (man muss ja auch immer an schlechtes Wetter denken). Letztendlich konnte uns das Restaurant Chausseehaus in Wiesbaden überzeugen. Lage, Service, Außenbereich, Speisen und Getränke, Ambiente – alles gefiel uns super gut.

Da das Wetter an unserem Hochzeitswochenende mehr als schön war, konnte der Empfang wie geplant auf der mediterran anmutenden Marmorterrasse stattfinden. In den bequemen Sitzlounges und unter den großen Sonnenschirmen konnten es unsere Gäste gut aushalten.

Wer im Laufe des Abends genug von der Hitze hatte, konnte sich natürlich auch im Innenraum aufhalten. Schon beim Besichtigungstermin gefielen uns das Fachwerk und der helle Boden. Der Raum war von der Größe her ideal für unsere Hochzeitsgesellschaft geeignet und es gab auch noch genug Platz für einen Geschenketisch, eine Candybar, das DJ-Pult und natürlich die Tanzfläche.

Die Candybar haben wir übrigens auch direkt über die Location gebucht, sodass wir uns darum nicht kümmern mussten. Gefüllt war sie mit erlesenen Schokoladen und es gab kleine Papiertütchen, sodass sich jeder nach Lust und Laune bedienen konnte.

Speisen und Getränke

An Ostern hatten wir mit einigen unserer Familienmitglieder ein Probeessen in unserer Location, damit wir die Weine und Speisen für den Hochzeitstag auswählen konnten. Die Location veranstaltet dieses Probeessen in Buffetform zweimal im Jahr für alle Gäste, die Interesse haben, dort zu feiern. Wir fanden es total toll, dass es diese Option gibt und man so ganz sicher sein kann, dass alles, was man auswählt, auf jeden Fall auch schmecken wird. Zur Begrüßung gab es erstmal einen eiskalten Fragolini, Flammkuchen und Wraps. Genauso haben wir es dann auch für unsere Hochzeit gebucht. Für das große Abendbuffet fiel uns die Auswahl schon um Einiges schwerer, da die Auswahl an Speisen wirklich groß war und so gut wie alles lecker schmeckte.

Nachdem wir auch noch die Weinprobe erfolgreich gemeistert hatten und die Candybar von oben bis unten begutachten durften, folgte der Nachtisch. Hier war ich wirklich mehr als froh, dass wir vier verschiedene Kreationen auswählen konnten, und man sich nicht auf ein Dessert festlegen musste.

Zusammenfassend kann man auf jeden Fall sagen, dass das Essen spitze war. Wir haben bisher von fast allen Gästen eine Rückmeldung dazu bekommen und sie fanden es allesamt super lecker. Besonders gut kam auch das Live Cooking an, was ich ebenfalls einfach nur toll fand. Um Mitternacht hatten wir noch einen Snack geordert. Und zwar gab es Currywurst aus dem Kessel und eine riesengroße Käseplatte. Man glaubt es kaum, aber trotz des ganzen Essens, das es zuvor gab, wurde der Snack sehr gut angenommen und so gut wie alle Gäste bedienten sich noch einmal an den Speisen. Wer viele Stunden tanzt und feiert, hat zu späterer Stunde ja auch meistens nochmal Hunger.

Jedoch möchte ich an dieser Stelle nochmal sagen, dass man es nicht jedem Menschen recht machen kann und auch nicht soll. Bei einem Buffet gibt es meistens eine große Auswahl und wirklich jeder Gast sollte etwas finden können, das ihm schmeckt. Gibt es mal Gäste, die nur herummeckern, dann muss man das wohl schmerzlicher Weise einfach akzeptieren. Stresst Euch nicht mit solchen Dingen herum. Es gibt (und wird es auch immer geben) Menschen, die nie zufrieden sind und immer das Haar in der Suppe suchen. Flo und ich können guten Gewissens sagen, dass wir nichts hätten anders machen wollen und dass die Speisenauswahl genau richtig für uns war.

Hochzeitstorte

Um halb 10 war es endlich soweit: die voller Spannung erwartete und von mir im Vorfeld schon groß angekündigte Hochzeitstorte hatte ihren Auftritt. Ich war echt mehr als verwundert, dass in Summe nur 3 Stückchen übriggeblieben sind. Die Torte scheint also lecker gewesen zu sein. Das hat Florian und mich sehr gefreut, denn man hört ja oft, dass noch super viele Stücke der Hochzeitstorte übrigbleiben und meistens leider im Müll landen. Bestellt haben wir die Torte auf Anraten von Florians Schwester bei Tortenträume Niedergladbach. Im Januar hatten wir einen Probetermin zum Vorkosten, wo wir uns für die Sorten entscheiden konnten. Schnell standen unsere Favoriten fest: Mousse au Chocolate, Mango Passionsfrucht und Erdbeer. Wir wollten unbedingt einen „Naked Cake“ mit frischem Obst haben, da die Fondant-Torten zwar sehr schön aussehen, uns aber viel zu süß sind. Ich bestellte noch Torten-Feuerwerk für eine etwas spektakulärere Darbietung und wir wünschten uns vom DJ als Lied zum Hereinfahren der Torte „Aber bitte mit Sahne“ von Udo Jürgens.

Ideen für unsere Gäste

Für die Nachmittagsunterhaltung hatten wir den Schnellzeichner Waldo engagiert. Was soll ich sagen? Sein Auftritt war ein voller Erfolg und bis heute bekomme ich immer noch Rückmeldungen von meinen Gästen, dass sie Waldo einfach nur großartig fanden. Letztendlich waren seine Kunstwerke so gefragt, dass es gar nicht jeder geschafft hat sich malen zu lassen. Flo und ich haben die Gunst der Stunde jedoch glücklicherweise genutzt und es entstand ein witziges Bild von uns beiden, dass nun gerahmt an der Wand hängt und uns für immer an unseren großen Tag erinnern wird.

Eisschrank

Da es an unserem Hochzeitswochenende im wahrsten Sinne des Wortes einfach nur affenheiß war, haben wir kurzfristig unseren Gefrierschrank zur Location transportiert und mit reichlich Eis befüllt. Nicht nur die kleinen Gäste fanden unsere Idee ziemlich gut, auch die Erwachsenen bedienten sich den ganzen Nachmittag und Abend immer wieder am Gefrierschrank. Bei solchen heißen Temperaturen gibt es einfach nichts Besseres als Eis, Eis und nochmal Eis.

Pool

Außer dem Gefrierschrank hatten wir noch einen kleinen Familypool besorgt, sodass sich die Kids am Nachmittag abkühlen konnten. Je später der Abend wurde, desto mehr versammelten sich jedoch auch die erwachsenen Gäste rings um den Pool herum und entspannten ihre Füße und Beine darin! 😉 Wer bei dem heißen Wetter den ganzen Tag auf High Heels herumläuft, der hat sich auch eine Abkühlung im Pool verdient, stimmt’s?

Spielecke

Da wir nicht so viele kleine Gäste hatten, haben wir nicht extra eine Kinderbetreuung organisiert, sondern einfach eine Spielecke aufgebaut. Malsachen, Gesellschaftsspiele, Seifenblasen, Bälle, Knete, Lego und Co. standen bereit, um die Langeweile zu vertreiben. Beim Aufräumen am nächsten Tag konnten wir dann erstmal das Ausmaß der „Spiel-Eskalation“ erkennen! 😉 Die Legosteine lagen wirklich überall herum, die Knete war wild durcheinandergemischt und die Kärtchen des Memorys fanden sich irgendwo unter den Tischen. Ein besseres Lob hätten uns die Kids jedoch nicht geben können. So wussten wir wenigstens direkt, dass all unsere Ideen gut angekommen sind und die Spielecke ihre Berechtigung hatte.

Spiel „berühmte Pärchen“

Damit nicht nur die kleinen Gäste ihren Spaß hatten, wollten Flo und ich unbedingt ein Spiel für unsere erwachsenen Gäste organisieren. Nicht mal unsere Trauzeuginnen durften davon wissen, denn es sollte eine Überraschung für jeden Gast sein. Nach einigen Überlegungen kam uns die Idee, dass wir ein „Berühmte Pärchen“-Spiel ganz witzig finden würden. Wir suchten uns einige bekannte Paare (wie zum Beispiel Batman & Robin, Bonnie & Clyde oder Sissi & Franz) heraus, verteilten die Namen bunt gemischt auf unsere Gäste und bastelten kleine Kärtchen, die wir auf den Tellern in der Location verteilten. Auf den Kärtchen erklärten wir kurz unsere Idee hinter dem Spiel. Jeder der Gäste musste im Laufe des Abends sein „Perfect Match“ finden und mit ihm oder ihr zusammen ein Foto in unserem Photobooth machen. Auf diese Art und Weise hatten wir auch mal Leute zusammen vor der Kamera, die es sonst vielleicht nicht gemeinsam auf ein Foto geschafft hätten. Im Vorfeld waren wir etwas skeptisch, ob das Spiel gut angenommen werden würde. Unsere Sorgen waren jedoch völlig unbegründet. So gut wie alle „Perfect Match“-Pärchen haben zueinander gefunden und ihre Aufgabe erfolgreich gemeistert.

Photobooth

Wir haben wirklich lange hin und her überlegt, ob wir wieder eine „Instax“-Ecke wie an unserer standesamtlichen Hochzeit aufbauen wollen oder ob wir einen richtigen Photobooth organisieren. Letztendlich haben wir uns für die zweite Variante entschieden, was auch absolut die richtige Entscheidung war. Die entstandenen Fotos sind super witzig und wir haben für immer tolle Erinnerungen an unsere Hochzeit. Es war übrigens gar nicht so einfach die passende Photobooth Box zu finden und wir haben wirklich lange recherchiert und verglichen. Am meisten überzeugt hat uns die Fexobox, da sie  über eine Print-Funktion verfügt, sodass die Gäste ein Andenken mit nach Hause nehmen konnten. Nach vier Fotos wurde automatisch eine Fotocollage auf Fotopapier ausgedruckt, was wir ziemlich cool fanden. Das Design der Collage konnte man im Vorfeld selbst gestalten und personalisieren.

„Paparazzi-Spiel“ und Wunschkarten

Neben dem „Perfect-Match“-Spiel hatten Flo und ich noch Wunschkarten und Paparazzi-Karten bestellt, die wir zusammen mit (natürlich farblich passenden) Kugelschreiben auf den Plätzen der Gäste platzierten. Auf den Wunschkarten durfte gemalt und geschrieben werden (ähnlich wie in einem Gästebuch) und wir haben uns wirklich sehr über die teilweise sehr lustigen Anmerkungen gefreut.
Die Paparazzi-Karten hätten wir allerdings gar nicht wirklich gebraucht, da die Gäste sowieso (und zum Glück) nicht die ganze Zeit am Handy waren, sondern viel lieber getanzt oder geredet haben. Es ist zwar eine witzige Idee mit den Foto-Aufträgen, aber im Nachhinein können wir guten Gewissens sagen, dass man auch ohne diese Karten tolle Fotos bekommt.

Gastgeschenk Marmelade

Eine Hochzeit ohne Gastgeschenk? Nein, das geht unserer Meinung nach natürlich nicht! Deswegen überlegten Flo und ich uns, dass wir für alle Gäste Marmelade selbst kochen wollten. Viele Stunden und einige Kilo Obst später, hatten wir dann Erdbeer- und Pfirsich-Marmelade en masse gezaubert und hofften einfach nur, dass sich unsere Gäste darüber freuen würden. Die kleinen Gläschen haben wir dann noch mit Aufklebern und Herz-Anhängern mit Namen drauf verziert. So dienten sie automatisch auch als Platzkärtchen. Es gibt wirklich viele tolle Ideen, was man für Gastgeschenke basteln/kochen/kaufen kann. Für uns war recht schnell klar, dass wir nicht einfach nur etwas kaufen möchten, sondern allen Anwesenden zeigen wollen, dass hinter unserer kleinen Aufmerksamkeit viel Liebe und Zeit stecken.

Fazit

Ihr merkt schon, wir haben uns wirklich viele Gedanken zu unserer Hochzeit gemacht und es war uns ein Anliegen, dass sich unsere Gäste pudelwohl bei uns fühlen. Es gibt zahlreiche Kleinigkeiten, die man bedenken muss, zig Details, die die Feier noch schöner machen und auch viele Hürden und Probleme, die sich bei der Planung einer so großen Festivität auftun. Letztendlich haben wir den Tag mehr als genossen und werden uns auch noch in vielen Jahren voller Freude daran zurückerinnern, da bin ich mir sicher.

PS: Die schönen Fotos, die ihr hier seht, hat übrigens der liebe Axel gemacht. Schaut doch gerne mal auf seiner Seite vorbei. Er hat auch schon die Fotos am Tag unserer standesamtlichen Trauung gemacht und wir waren beide Male mehr als zufrieden mit den Ergebnissen.

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