Spätestens seit letztem Jahr weiß ich, was ein hektischer und schnelllebiger Alltag ist und wie viel seelischen Druck man sich selbst aufgrund von Zeitnot bereiten kann. Warum ich das weiß? Weil ich nun seit knapp eineinhalb Jahren selbstständig bin und rund um die Uhr, jeden Tag in der Woche, für mein Gewerbe präsent sein muss. Neben dem Job hat wohl jeder von uns noch zahlreiche Alltagsbelastungen, die einem oft viel Energie abverlangen. Denn neben der Arbeit will ja auch noch ein Haushalt geführt werden, man möchte soziale Kontakte zu Familienmitgliedern und Freunden pflegen und aufrechthalten, hat vielleicht noch ein oder zwei Hobbys, geht regelmäßig zum Sport und wenn man schon eigene Kinder hat, muss man an dieser Stelle auch nochmal einiges an Zeit investieren. Die Folgen dieser vielen Anforderungen und Ansprüche, die das Leben an uns stellt, sind nicht selten Erschöpfung, Müdigkeit und letztendlich auch noch Abgeschlagenheit. Den Druck Termine minutiös einzuhalten, ständig verfügbar und erreichbar zu sein und immer bessere Leistungen zu erbringen, können wahrscheinlich nur sehr wenige Menschen ganz einfach wegstecken.

In den letzten Tagen und Wochen hatte ich oft das Gefühl, dass mir alles zu viel wird und mir über den Kopf zu wachsen droht. Das ist wirklich überhaupt gar nichts für mich. Ich bin ein sehr organisierter Mensch, neige zu extremem Ehrgeiz und Perfektionismus und habe meistens schon einen Plan B und C, bevor A überhaupt Zeit hatte, sich zu beweisen. Doch wie es eben manchmal so ist, habe ich mir zu viel vorgenommen, mich selbst stark unter Druck gesetzt, allen Anforderungen mehr als gerecht zu werden und jede Aufgabe mit Bravour zu erledigen. Schlussendlich endete das Ganze so, dass ich mehr gearbeitet als geschlafen habe, keine Freizeit mehr hatte und eigentlich 7 Tage in der Woche dauerhaft angespannt war. Eine Lösung für diese Situation zu finden, scheint einfach: Man könnte ja einfach weniger arbeiten! Pustekuchen, so simpel ist die Problemlösung dann doch nicht. Die Arbeit wird schließlich nicht weniger und mehr Zeit herbeizaubern kann ich auch nicht. Meine Arbeitstage könnten zwar gut und gerne 48 Stunden haben, aber auf Dauer kann man so ein hohes Pensum eben auch nicht durchhalten.

Ich habe mich also hingesetzt und überlegt, was ich tun bzw. ändern kann, damit es mir besser geht. Es ist nämlich wirklich wichtig, dass man die Grenze zur Überlastung erkennt und rechtzeitig die Reißleine zieht. Der Körper sendet einem nicht ohne Grund wichtige Signale, die als Konsequenz aus Belastungen im Alltag und Beruf entstehen. So findet u.a. vermehrt die Ausschüttung von Hormonen  wie Adrenalin und Cortisol statt, Puls und Blutdruck steigen an, die Verdauung wird gedrosselt und die Muskulatur ist angespannt. Um meinen Körper zu unterstützen, habe ich vermehrt versucht, auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Mikronährstoffen, längere Entspannungsphasen und mehr Zeit an der frischen Luft (Waldspaziergänge sind super!)  zu achten.

Moment mal, Mikronährstoffe? Was soll das denn sein?  Mikronährstoffe sind Stoffe, die der Körper größtenteils nicht selbst bilden kann und die er mit der Nahrung aufnehmen muss, sie liefern selbst keine Energie. Dem gegenüber stehen sogenannte Makronährstoffe, wie zum Beispiel Kohlenhydrate, Proteine und Lipide. Zu den Mikronährstoffen zählen u.a. Vitamine (wie zum Beispiel Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin B12, Vitamin C, Niacin und Biotin), Mineralstoffe (wie zum Beispiel Magnesium) bzw. Spurenelemente (wie zum Beispiel Jod und Kupfer).

Um eine ausreichende Versorgung mit genau diesen Mikronährstoffen gewährleisten zu können, habe ich vor einiger Zeit mit der Einnahme von Orthomol Vital f begonnen. Hierbei handelt es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel speziell für Frauen. Es enthält u.a. Vitamine des B-Komplexes sowie wichtige Mineralstoffe bzw. Spurenelemente.
Darüber hinaus liefert Orthomol Vital f Calcium und Omega-3-Fettsäuren. Die im Produkt enthaltenen Mikronährstoffe tragen wie gesagt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei und übrigens u.a. auch zur Erhaltung normaler Haare und Haut, zu einer normalen Funktion des Nervensystems, zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung, zu einer normalen Herzfunktion, zur normalen Bildung roter Blutkörperchen und zur normalen Kollagenbildung. Es gibt Orthomol Vital f in drei Darreichungsformen zu kaufen: „Trinkfläschchen + Kapsel“, „Granulat + Tablette + Kapsel“ und „Tabletten + Kapseln“. Ich habe alle Varianten ausprobiert und muss sagen, dass ich am besten mit „Tabletten + Kapseln“ zurechtkomme.

Neben der richtigen Ernährung gibt es noch viele weitere Dinge, die man beherzigen kann, wenn einem der hektische Alltag mal wieder zu viel wird. Leider lassen es Zeit und Terminplan es nicht immer zu, dass wir uns ausgewogen und gesund ernähren. In diesem Fall können Supplementierungen mit Mikronährstoffen eine sinnvolle Ergänzung sein. Nahrungsergänzungsmittel sollten aber keinesfalls als Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung dienen. Man sollte ohnehin stets auf eine gesunde Lebensweise achten. Ich habe in den letzten Tagen einige Tipps zum Entspannen für Euch gesammelt und festgehalten, die helfen können, ein bisschen Ruhe zu gewinnen. Vielleicht könnt Ihr den einen oder anderen Ratschlag in Euren Alltag einbauen und Euch somit etwas Gutes tun.

  1. Tagesplan erstellen
    Mir hilft es immer ungemein, wenn ich mir einen Tagesplan erstelle, damit ich für den kommenden Tag bzw. für die kommende Woche einen groben Überblick bekomme, was alles ansteht und erledigt werden muss. Somit behalte ich ganz einfach den Blick fürs Wesentliche und schaffe meistens alle Dinge, die ich mir vorgenommen habe. Außerdem starte ich so auch viel motivierter in meinen Arbeitstag, da ich durch den Plan genau weiß, was mich erwartet. Eine sinnvolle Struktur und ein guter Überblick erleichtern den Tagesablauf enorm und die Arbeitszeit wird wirklich effizient genutzt.
  2. Tagebuch/Blog schreiben
    Um Gedanken festzuhalten, Erlebnisse zu verarbeiten oder Ideen zu sammeln, bietet es sich an, ein Tagebuch zu schreiben. Ich habe all diese Dinge schon immer gerne schriftlich festgehalten und seit meiner Schulzeit ein Tagebuch geführt. Irgendwann wurde dieses dann durch mein „digitales Tagebuch“,  meinen Blog, abgelöst. Heute kann ich mir ein Leben ohne meinen Blog, meine Social Media Channels und den regen Austausch mit Euch einfach nicht mehr vorstellen. Das Ganze bringt nicht nur ordentlich Spaß, sondern hilft auch, den eigenen Tag zu reflektieren, Gefühle und Erlebnisse festzuhalten und diese dann sogar durch das Schreiben zu verarbeiten. Mein „nicht digitales“ Heiligtum ist übrigens mein ganz klassischer Organizer, den ich tagtäglich mit allen Terminen und Gedanken vollkritzle.
  3. Wohlfühloase schaffen
    Sind wir mal ehrlich… Zuhause ist es einfach am Schönsten! 🙂 Deswegen gibt es auch nicht viel Besseres, als sich daheim einen kleinen „Spa-Tempel“ zu schaffen, in dem man sich einfach nur wohlfühlen kann. Der Alltag lässt mich oftmals kaum durchatmen und ich hetzte von Termin zu Termin und von Verpflichtung zu Verpflichtung. Umso lieber nehme ich ab und an ein entspannendes Bad, gönne mir ein besonders leckeres Dessert oder lese ein gutes Buch. Das sind zwar nur kleine Rituale, aber dennoch versuche ich daraus möglichst viel Kraft zu tanken und mich etwas zu entspannen.
  4. Zeit für ein Hobby nehmen
    Traurig aber wahr… ich habe oftmals nicht mal wirklich Zeit für ein Hobby, das ich regelmäßig ausüben kann.  Was mich immer richtig glücklich stimmt, ist das Nähen mit meiner Nähmaschine. Nun folgt jedoch das große ABER… ich habe so gut wie nie Zeit dafür!  Immerhin habe ich es geschafft, mir daheim eine kleine Nähecke einzurichten und versuche so oft es eben geht, ein paar Minuten (Stunden wären wohl eher nach meinem Geschmack! ;-D) mit dem Zaubern von kleinen Nähwerken zu verbringen. Ein Hobby kann ein toller Ausgleich zum Alltag sein und bietet die Möglichkeit, für einen kleinen Moment den Kopf freizubekommen.
  5. Yoga und Meditation
    Für Yoga und Meditation interessiere ich mich noch gar nicht allzu lange, bin aber wirklich schwer begeistert davon. Spätestens seit unserer Bali-Reise im September 2017 habe ich erkannt, was einem Yoga bringen kann, wenn man sich darauf einlässt. Einer sportlichen Tätigkeit nachzugehen ist nicht nur für den Körper gut, auch Geist und Seele werden gefordert. Für mich steckt allerdings noch viel mehr dahinter. Dank der Yogaschule und ergänzenden Meditations-Ritualen habe ich gelernt, mich wirklich auf die Entspannung einlassen zu können. Früher habe ich das Ganze eher belächelt, aber mittlerweile habe ich verstanden, dass man erstmal lernen muss, wie Yoga und Meditation eigentlich wirklich funktionieren und wofür es gut ist.
  6. Digitale Auszeiten schaffen
    Hier haben wir wohl den berühmten „wunden Punkt“ eines jeden Influencers und Bloggers. Längere Zeit „offline sein“ ist aber wahrscheinlich auch für die meisten anderen Menschen mittlerweile nahezu undenkbar geworden. Die Ablenkung durch digitale Medien ist sehr groß und kann ein erhebliches Loch ins eigene „Zeitkonto“ fressen. Wertvolle Zeit, die man eigentlich für z.B. ein Hobby, ein Wellness-Ritual oder Yoga nutzen könnte, geht einem zunächst relativ unbemerkt verloren. Es kann also mal ganz guttun, sich regelmäßig eine „digitale Auszeit“ zu gönnen und das Smartphone sowie den Laptop beiseite zu legen oder sogar komplett auszuschalten.

Wie begegnet Ihr den Anforderungen des Alltags? Was sind Eure Entspannungs-Rituale? Fühlt Ihr Euch auch manchmal überfordert und wisst kaum, wie Ihr mit dem permanenten Termin- und Leistungsdruck sowie der ständigen Erreichbarkeit umgehen sollt?

1 Comment

  1. Ein richtig schöner Blogpost 🙂 Ich mache jeden Herbst auch einmal so eine Kur mit Orthomol um mein Immunsystem zu stärken, damit man nicht so leicht krank wird. Ich hoffe auf jeden Fall, dass dir Orthomol auch hilft & du in nächster Zeit vielleicht allgemein etwas weniger Stress hast. xxx

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